Montage

 

 

Glasbausteine kann man auf verschiedene Weise montieren. Die Firma LIDREN produziert das System EMDELUX für trockene Innenräume sowie das System LUX-PROF für Badezimmer und Außenbereiche.

Hier wurden traditionelle Montageformen einer Montage mit dem System EMDELUX gegenübergestellt.

 

 

1. Anker
2. U-Stahlprofil
3. elastische Dichtung
4. Dilatationsfuge
5. Außenstreifen
6. Bewehrung des Außenstreifens
7. horizontale Bewehrung
8. vertikale Bewehrung
9. Fuge
10. Bindemörtel
11. Glasbaustein
12. Mauer
13. Gleitstreifen aus Asphaltpappe
14. Fensterbrett

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Spezieller Klebemörtel

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Gleitbuchse für Außenwände

 

Außer den gegenwärtig im Handel erhältlichen Fertigmörteln eignet sich zur Montage von Glasbausteinen ausschließlich Klebemörtel. Bei der Montage der Konstruktion ist mit der Herstellung des Sockels, der zusammen mit dem oberen und den seitlichen Streifen einen Rahmen bildet, zu beginnen.

Der Sockel sollte bewehrt sein:
mit zwei Stäben o 8 mm bei Stablängen von mehr als 1,5 m,
mit zwei Stäben o 6 mm bei Stablängen von weniger als 1,5 m,
mit in zwei Schichten verlegter glatter Asphaltpappe, die eine sog. Gleitfuge bilden.
Auf dem errichteten Sockel verlegen wir die erste Schicht CLAROGLASS-Glasbausteine, wobei wir Distanzkreuze verwenden. Nach Ausrichtung der ersten Schicht füllen wir alle Fugen mit Mörtel aus. Der Mörtel sollte eine formbare Konsistenz aufweisen, die ein Auslaufen von Mörtel aus den Fugen unmöglich macht. In der Waagerechten verlegen wir doppelte Stäbe oder fertige Bewehrungsleitern, so dass sich die Enden der Bewehrung mit der Bewehrung des seitlichen Rahmens verbinden. Die vertikalen Fugen sind mit einzelnen Stäben, abwechselnd auf der Außen- und auf der Innenseite der Wand, zu bewehren, so wie es auf der Zeichnung dargestellt ist. Diese sind mit Bindedraht mit der waagerechten Bewehrung zu verbinden. Die vertikale Bewehrung sollte aus dem Sockel führen und im oberen Rahmen enden. Der seitliche und der obere Rahmen sollten mit Stäben oder einer Leiter bewehrt sein, eine Dilatation und Gleitfugen besitzen. Die Dilatationsfugen mit einer Breite von 20 mm werden mit Styropor oder Wolle ausgefüllt. Die Gleitfuge kann aus einer Schicht glatter Asphaltpappe hergestellt werden. Während des Baus der Wand ist daran zu denken, dass mit Mörtel beschmutzte Flächen laufend zu reinigen sind, weil die Reinigung nach dem Trocknen erschwert ist. Um bessere ästhetische Effekte zu erzielen, kann man die Fugen in verschiedenen Farben gestalten. In diesem Fall muss man während der Montage die Fugen in einer Tiefe von etwa 1 cm vom Mörtel befreien und sie mit Fugenmittel ausfüllen. Um die Konstruktion vor einem Eindringen von Feuchtigkeit zu schützen, wird empfehlen, alle Berührungsflächen des Rahmens mit der Mauer mit einem elastischen Material, z.B. Silikon, abzudichten.

Die maximalen Abmessungen der Wände sollten nicht überschreiten:

3,0 x 3,0 m bei Außenwänden
und 3,0 x 4,0 m bei Innenwänden (wobei 4,0 m das horizontale Maß darstellt).

Bei größeren Flächen sind Trennungsrippen mit Dilatation vorzusehen.





Montage mit Hilfe des Systems EMDELUX:

 

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Nach dem Vermessen schneiden wir Leisten und horizontale Profile entsprechender Länge zu. Die Leisten (1) befestigen wir mit Schrauben oder Spreizstiften (2) am Fußboden und an der Wand. Ebenso befestigen wir sie an den unteren Eckstücken mit Hilfe von Winkeln aus perforiertem Blech (3) und Schrauben. Danach verlegen wir die Glasbausteine (4), wobei wir zwischen ihnen ein vertikales Verbindungsstück (5) mit den Dübeln nach oben anbringen. Nach Verlegung der ersten Schicht bringen wir ein horizontales (6) Verbindungsstück so an, dass durch seine Öffnungen die Dübel des waagerechten Verbindungsstücks führen. Nach der Anpassung verschrauben wir es mit der Leiste mit Hilfe von Eckstücken aus perforiertem Blech. Bei den weiteren Schichten beginnen wir mit der Verbindung der Öffnungen der horizontalen Verbindungsstücke mit den Dübeln des unteren Verbindungsstücks, das mit Holzleim versehen ist. Eine geringe Menge Holzleim wird unter den Verbindungsstücken aufgetragen, so dass nach dem Anpressen der überschüssige Leim nach außen gedrückt wird (8). Diese Tätigkeit wird bis zur Fertigstellung der Wand wiederholt. Wenn es keine Möglichkeit gibt, bei der letzten Schicht einen Baustein einzufügen, ist das letzte vertikale Verbindungsstück in zwei Teile zu teilen und nach Einfügen des letzten Bausteins sind die zwei Hälfte des vertikalen Verbindungsstücks einzusetzen.

Das System EMDELUX verwenden wir ausschließlich in trockenen und nicht dem Einfluss von Feuchtigkeit ausgesetzten Räumen.

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